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Die Einäscherung  eines Verstorbenen ist in vielen Kulturen bekannt und gebräuchlich. Der Umgang mit der Asche war dabei unterschiedlich: Sie wurde verstreut - an Land oder auch in einem Gewässer - oder aufbewahrt - in einer Urne oder einem Tongefäß.
In Deutschland wird seit Mitte des 19. Jahrhunderts von den Freidenkern die Feuerbestattung propagiert. 1905 führte dies zur Gründung des Verbandes "Freidenker für Feuerbestattung". In der Folgezeit errichteten Freidenker eine Vielzahl von Krematorien.

Die Feuerbestattung erfordert in Deutschland eine gesonderte Genehmigung. Insbesondere dürfen keine Zweifel an der Todesursache bestehen, weil eine Exhumierung nicht mehr möglich ist. Deshalb erfolgt vor der Kremierung eine zweite Leichenschau, die der Amtsarzt oder ein Rechtsmediziner durchführt.

Der Leichnam wird in einem Krematorium mit dem Sarg verbrannt. Es kommen nur dafür zugelassene Särge zum Einsatz. Ein Schamottestein mit einer Nummer, der auf den Sarg oder zum Leichnam gelegt wird, gewährleistet die eindeutige Zuordnung der Asche. Die Öfen in einem Krematorium sind nicht dafür ausgelegt, mehr als einen Sarg gleichzeitig aufzunehmen. Die Asche des Verstorbenen wird mit dem Schamottestein in die Aschenkapsel gefüllt. In den Deckel der Urne werden der Name des Krematoriums, der Name des Verstorbenen sowie Geburts-, Todes- und Einäscherungsdatum eingeprägt. Die Aschekapsel wird zur Beisetzung meist in eine Überurne eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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